Eine sichere Investition in die zweite Haut
Motorradfahren ohne richtige Motorradbekleidung ist nicht nur "uncool", sondern kann auch ziemlich gefährlich werden! Im Ernstfall schützen dich rund 1,2 mm Rindsleder vor massivem "Schotterausschlag".
Hier ein paar Tipps was eine gute Motorradkombi aus macht:
- Einzelteile der Kombi sollten mit reißfesten Polyamidfäden doppelt vernäht sein. Je weniger Einzelteile und somit auch weniger Nähte, desto sicherer!
(Für einen Einteiler in der Größe 54 wird eine komplette Kuhaut gebraucht!)
- Innenprotektoren sind meist aus hartem Kunststoff oder besonderem stoßabsorbierenden Schaumstoff gefertigt. Nimm dir beim Anprobieren die Zeit und bleib einige Minuten auf deinem Bike (nicht Sessel oder ähnlichen!!!) sitzen und kontrolliere die Passform sowie Position der Protektoren.
- Metallkappen an den Schultern und Ellenbogen sind sinnvoll, da sie ein "Hängenbleiben" am Asphalt verhindern. Dadurch wird das Risiko einer schweren Schulterverletzung vermindert.
- Elastische Einsätze garantieren eine gute Passform für ungehemmte Beweglichkeit. Achte aber darauf, dass das Gewebe Kevlar-verstärkt ist. Wenn nicht, reißen die "billigen"-Stretchmaterialien sehr schnell bei einem Sturz!
- Hosenbeine der Lederkombi sollten in die Stiefel gesteckt werden (außer bei Regenfahrten). Wenn nicht, kann es bei einem Sturz passieren, dass die Hosenbeine nach oben verrutschen und somit deine Unterbeine frei liegen! Denk beim Kauf daran, dass die Hosenbeine eng an deinen Waden an liegen, damit sie nicht so leicht nach oben rutschen können.